Trendyol Süper Lig Tabelle
2026/27| # | Verein | Sp | S | U | N | T | GT | TD | Pkt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ALAlanyaspor | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| AMAmed SK | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| BJKBeşiktaş | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| RZÇaykur Rizespor | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| ÇRÇorum FK | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| ERErzurumspor FK | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| EYEyüpspor | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| FBFenerbahçe | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| GSGalatasaray | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| GAGaziantep FK | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| GBGençlerbirliği | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| GÖZGöztepe | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| İBFBaşakşehir | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| KSMKasımpaşa | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| KOCKocaelispor | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| KONKonyaspor | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| SAMSamsunspor | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| TSTrabzonspor | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
Alle achtzehn Vereine in der Tabelle oben stehen bei null Punkten, null Toren und null absolvierten Spielen. Genau so sieht eine Süper-Lig-Tabelle in den letzten ruhigen Stunden vor dem Saisonstart aus: niemand hat sich blamiert, jede Fangemeinde hat noch ein Argument, und ein Aufsteiger teilt sich für die einzige Woche des Jahres eine Zeile mit Galatasaray.
In der Türkei ist eine Tabelle kein Verwaltungsdokument. Sie entscheidet, welcher Trainer im Oktober über seine eigene Zukunft reden muss, sie bestimmt die Lautstärke der Diskussionsrunden am Montagabend, und sie ist der Bildschirm, den ein Fan noch vor dem Wetterbericht öffnet. Wer sie richtig liest, versteht die Saison zwei Monate früher als alle, die im Fernsehen darüber streiten.
Zuerst die Kurzfassung, denn die meisten kommen mit genau einer Frage hierher:
- Achtzehn Vereine, 34 Spieltage, drei Punkte für einen Sieg und einer für ein Unentschieden.
- Theoretisch sind 102 Punkte möglich; Meister wird man in der Türkei meist mit Werten um die Mitte der Achtziger.
- Die ersten vier Plätze führen nach Europa, der türkische Pokalsieger bekommt zusätzlich ein eigenes Ticket.
- Die letzten drei Plätze bedeuten Abstieg in die TFF 1. Lig.
- Bei Punktgleichheit entscheidet zuerst der Direktvergleich und nicht die Tordifferenz. Diese eine Regel prägt die komplette Saison.
Wer neben Platzierungen auch Termine braucht: der Süper Lig Spielplan 2026/27 mit Derby-Terminen ist die logische Ergänzung zu dieser Seite.
Punkte, Spiele und das Rechenwerk von 34 Spieltagen
Drei Punkte für einen Sieg, einer für ein Remis, nichts für eine Niederlage. Bei achtzehn Mannschaften ergibt das 34 Partien, siebzehn zu Hause und siebzehn auswärts, und eine theoretische Obergrenze von 102 Punkten, an die noch niemand herangekommen ist. Die Zahl lohnt sich trotzdem im Hinterkopf, weil sie zeigt, wie viel selbst ein Meister liegen lässt.
Für den Titel genügen meist Werte in der Mitte der Achtziger, also rund siebenundzwanzig Siege in neun Monaten. Spielraum für Nachlässigkeit bleibt damit praktisch keiner. Türkische Meisterschaften sind mehr als einmal mit einem einzigen Punkt Vorsprung entschieden worden, und oben stand am Ende selten die Mannschaft mit der schönsten Offensive, sondern die, die an einem verregneten Februarsonntag in Sivas nichts liegen ließ.
Die Spalten erzählen den Rest. Sp sind die absolvierten Spiele, S, U und N stehen für Siege, Unentschieden und Niederlagen, T und GT für erzielte und kassierte Tore, TD für die Differenz dazwischen. Die Punkte stehen rechts außen, weil ausschließlich diese Spalte etwas entscheidet. Alles links davon liefert Kontext, und eine Augusttabelle besteht fast nur aus Kontext.
Eine Gewohnheit lohnt sich ab dem ersten Spieltag: Punkte pro Spiel lesen statt Platzierung. Wegen Europapokal und Nachholpartien haben die Klubs fast nie gleich viele Spiele absolviert. Sechzehn Punkte aus sieben Begegnungen sind deutlich mehr wert als achtzehn aus zehn, ganz egal in welcher Reihenfolge die Zeilen stehen.
Direktvergleich statt Tordifferenz: der türkische Sonderfall
An diesem Punkt unterscheidet sich die Süper Lig von der Bundesliga und von den meisten europäischen Ligen. In Deutschland entscheidet bei Punktgleichheit die Tordifferenz. In der Türkei zählt zuerst der Direktvergleich, also die Punkte, die zwei punktgleiche Klubs in ihren beiden Duellen geholt haben.
Bleibt es auch dort gleich, wird die Tordifferenz aus genau diesen zwei Partien herangezogen. Gesamttordifferenz und erzielte Tore kommen erst danach ins Spiel. Das klingt nach Kleingedrucktem, hat in der Türkei aber sowohl Meisterschaften als auch Abstiege entschieden.
Die Wirkung auf dem Platz ist enorm. Ein Derbysieg im Oktober ist nicht nur ein Dreier, sondern ein Guthaben, das im Mai eingelöst wird. Türkische Trainer wissen ganz genau, was sie da halten. Deshalb sieht man gelegentlich eine Mannschaft, die beim 1:0 unbedingt noch den zweiten Treffer sucht, oder einen Trainer, der einen knappen Auswärtssieg mit fast übervorsichtigen Wechseln verteidigt. Das ist kein Zerstörungsfußball, das ist Vorsorge für den Direktvergleich.
Auch das Tabellenlesen mitten im Winter verändert sich dadurch. Zwei punktgleiche Klubs stehen fast nie gleich gut da, und wer beide Duelle gewonnen hat, sitzt auf einem Vorsprung, den die Tabelle nicht anzeigt. Weil über solche Details wochenlang diskutiert wird, lohnt der Text zu VAR und seiner Funktionsweise als Hintergrund.
Was die Farbzonen am linken Rand bedeuten
Die farbigen Balken sind keine Dekoration. Sie markieren die Linien, die über die Budgets der nächsten Saison entscheiden, und sie verschieben sich leicht, je nachdem wie die Türkei in der UEFA-Länderwertung gerade steht.
Grob sieht die Aufteilung so aus:
- Platz eins: türkischer Meister, in den meisten Spielzeiten mit direktem Weg in die Champions League.
- Platz zwei und drei: Europapokal, üblicherweise eine Champions-League-Qualifikation und ein Europa-League-Platz.
- Platz vier: das letzte Europaticket, meistens in die Qualifikation der Conference League.
- Die letzten drei Plätze: Abstieg in die TFF 1. Lig, drei Aufsteiger übernehmen die Zeilen.
Zwei Details werden gern überlesen. Der türkische Pokalsieger erhält ebenfalls einen Europapokalplatz, und wenn dieser Klub sich schon über die Liga qualifiziert hat, rutscht das Ticket nach unten, sodass mitunter der Fünfte in Europa landet. Dazu kann die Länderwertung Plätze schaffen oder streichen. Platz vier ist deshalb die unruhigste Linie der ganzen Tabelle.
Die Abstiegszone hat ihre eigene Psychologie. Ein Klub, der im März Sechzehnter ist, spielt nicht denselben Sport wie der Zwölfte: tiefere Defensive, erfahrene Wintereinkäufe, dazu ein oder zwei Trainerwechsel. Genau das macht die letzten acht Spieltage in der Türkei zu einigen der sehenswertesten Wochen im europäischen Fußball.
Ab welchem Spieltag eine Tabelle voller Nullen etwas aussagt
Eine Vorsaisontabelle enthält keine Information. Die alphabetische Reihenfolge ist keine Prognose, und wer das Gegenteil behauptet, verliert im September jede Diskussion. Sichtbar ist allein die Form der Liga: welche achtzehn Klubs dabei sind, wer aufgestiegen ist und wer fehlt.
Die sinnvolle Übung vor dem ersten Spieltag ist nicht das Raten der Endplatzierungen, sondern das Erkennen der am stärksten veränderten Kader. Ein Verein mit neuem Trainer und sechs neuen Stammspielern bleibt unabhängig von der Vorsaison eine Unbekannte. Ein Verein, der sein Gerüst behalten und Tiefe ergänzt hat, ist berechenbar, und berechenbare Mannschaften sammeln über 34 Spieltage verlässlich Punkte.
Die erste ehrliche Lesart gibt es rund um den achten oder neunten Spieltag. Bis dahin hat jeder Klub starke und schwache Gegner gehabt, zu Hause und auswärts. Vorher kann eine Mannschaft Zweiter sein, nur weil Kasımpaşa und Gençlerbirliği zufällig in aufeinanderfolgenden Wochen angereist sind.
Eine Ausnahme verdient Respekt: Klubs mit schwachem Start erholen sich in der Türkei selten in Ruhe. Die Geduld ist kurz, und zehn schlechte Wochen führen meist zu einem Umbau, der die Saison komplett neu startet. Frühe Punkte entscheiden die Tabelle nicht, sie entscheiden aber, wer auf der Trainerbank sitzt, und damit indirekt eben doch die Tabelle.
Vier Klubs, ein Titelrennen und Trabzonspor als Störfaktor
Galatasaray, Fenerbahçe, Beşiktaş und Trabzonspor tragen die Liga, und jede ehrliche Tabellenanalyse beginnt dort. Die überwiegende Mehrheit der türkischen Meisterschaften gehört diesen vier Vereinen, ihre Gehaltsbudgets liegen in einer anderen Wirtschaft als der Rest der Liga, und in den meisten Spielzeiten beenden mindestens drei von ihnen die Saison in den Top fünf.
Der Unterschied zwischen ihnen liegt selten in der Startelf, denn alle vier verpflichten bekannte Namen. Er zeigt sich in der Kadertiefe in Wochen mit Europapokalspiel und in der Fähigkeit, Auswärtsfahrten nach Konya, Trabzon, Sivas und Samsun zu überstehen. Genau diese Nachmittage kosten Titelkandidaten Jahr für Jahr leise Punkte.
Trabzonspor bekommt einen eigenen Absatz, weil ein starker Trabzonspor die gesamte Tabelle verändert. Ist der Klub am Schwarzen Meer im Rennen, wird der Titel keine reine Istanbul-Angelegenheit mehr, und der Punkteschnitt an der Spitze sinkt, weil sich die Großen in vier zusätzlichen schweren Spielen gegenseitig Punkte abnehmen. Fast jede türkische Saison, die bis zum letzten Spieltag offen blieb, hatte einen konkurrenzfähigen Trabzonspor.
Beşiktaş war in den vergangenen Jahren der unbeständigste dieser vier Klubs: in derselben Saison zu einer Serie auf Platz zwei und zu einer Serie auf Platz acht fähig. Wer das alles aus dem Ausland verfolgt, findet in der Übersicht zu den Übertragungsrechten der Trendyol Süper Lig in Europa die Antwort, welche Plattform in welchem Land sendet.
Aufsteiger, Heimstärke und der Abstiegskampf in drei Zahlen
Jeden Sommer kommen drei Klubs aus der TFF 1. Lig, mit einer Aufstiegsfeier im Rücken und einem erheblichen Budgetunterschied vor sich. Historisch geht etwa die Hälfte direkt wieder runter. Wer bleibt, hat meist dasselbe Profil: einen etablierten Trainer, eine klare Spielidee und keine Augustpanik, die mit acht Neuen in zwei Wochen endet.
Richtig interessant wird die Liga im Mittelfeld der Tabelle. Samsunspor, Göztepe, Konyaspor, Rizespor und Başakşehir arbeiten mit einem Bruchteil der Istanbuler Budgets und holen trotzdem regelmäßig Punkte, vor allem im eigenen Stadion. Heimstärke in Anatolien ist in der Türkei ein reales Phänomen und der Hauptgrund dafür, dass es an der Spitze eng bleibt.
Bei jedem Klub im unteren Drittel lohnt der Blick auf drei Werte. Erstens die Heimpunkte, denn der Klassenerhalt wird in der Türkei fast immer im eigenen Stadion geholt. Zweitens die Gegentore, weil absteigende Mannschaften meist defensiv zerfallen und nicht am fehlenden Torabschluss scheitern. Drittens die Ergebnisse gegen die anderen Klubs der unteren sechs, weil die Direktvergleichsregel diese Spiele wertvoller macht, als sie aussehen.
Auch der Spielplan zählt hier besonders. Ein Verein, der die Saison gegen Mittelfeldteams ohne eigene Ziele beendet, hat einen strukturellen Vorteil gegenüber einem Rivalen, der in den letzten drei Wochen auf die Großen trifft. Die Apriltabelle zeigt das nicht, die Maitabelle schon. Im kompletten Spielplan mit Derby-Terminen lässt sich das früh erkennen.
Warum die Novembertabelle nie die Februartabelle ist
Eine Tabelle ist eine Momentaufnahme, und sie wird davon verzerrt, welche Spiele bereits absolviert sind. In der Süper Lig fällt diese Verzerrung stärker aus als in vielen anderen Ligen, weil Europapokal, Länderspielpausen und Winterkalender die Klubs sehr unterschiedlich treffen.
Im Herbst beginnen die international vertretenen Vereine, in der Liga Punkte abzugeben. Wer am Donnerstagabend in Osteuropa gespielt hat und am Sonntag zu einem schweren Auswärtsspiel fährt, ist nicht dieselbe Mannschaft wie eine Woche zuvor. Die Novembertabelle begünstigt in der Regel die Klubs mit freien Mittwochen, und sie korrigiert sich meist noch vor Februar.
Die Winterpause setzt mehr zurück als die Müdigkeit. Das Januarfenster verändert Kader mitten in der Saison, und die zweite türkische Halbserie hat oft nichts mit der ersten zu tun. Ein Klub, der im Dezember absackt, öffnet sich mit drei Transfers; ein anderer verliert seinen Torjäger nach Europa und findet diese Tore nie wieder.
Auch die Ansetzung der Derbys zählt. Spielen Galatasaray, Fenerbahçe und Beşiktaş innerhalb kurzer Zeit gegeneinander, können sich innerhalb von zwei Wochen mehrere Plätze verschieben. Diese Termine zu kennen, ist der Unterschied zwischen einer Saison folgen und auf sie reagieren.
Die Tabelle aus Deutschland, Österreich und der Schweiz live verfolgen
Eine Tabelle bedeutet erst dann etwas, wenn man den Fußball dahinter gesehen hat. Für die Millionen türkischen Fans in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Österreich und den USA ist genau das der schwierige Teil. Viel zu viele aktualisieren am Wochenende nur eine Ergebnis-App, anstatt das Spiel zu sehen.
Der legale Weg führt über ein Abonnement, das die beIN Sports Kanäle außerhalb der Türkei überträgt und damit in Europa und Nordamerika für verlässliche Livebilder sorgt. Zur praktischen Seite geht der Ratgeber zu Süper Lig Spielen aus dem Ausland Schritt für Schritt auf Mitgliedschaft, unterstützte Geräte und Paketinhalte ein.
Vor der Entscheidung für einen Anbieter lohnt der Blick auf einige Punkte:
- Ob das Paket die komplette beIN Sports Kanalfamilie enthält und nicht nur einen einzelnen Kanal.
- Wie viele Geräte gleichzeitig streamen dürfen, was am Derbywochenende in einem vollen Wohnzimmer alles entscheidet.
- Die Kompatibilität mit dem Bildschirm, den man tatsächlich nutzt: Smart TV, Apple TV, Android TV und Fire TV Stick.
- Ob der Dienst im eigenen Land lizenziert ist, denn illegale Streams bringen in den meisten Ländern Europas rechtliche Risiken und schlechte Bildqualität mit sich.
- Ob im Haushalt neben Fußball auch Serien-, Nachrichten- und Kinderkanäle gebraucht werden.
Für einen Haushalt, in dem es ausschließlich um Fußball geht, ist das Sportpaket die direkte Antwort. Wer im Land mit der größten türkischen Community Europas lebt, findet in Süper Lig in Deutschland schauen die landesspezifischen Details.
Eine ehrliche Einschätzung: was im Mai in der Tabelle steht
Meine Lesart lautet so, und Widerspruch ist ausdrücklich erwünscht, denn genau dafür existiert eine Tabelle. Der Meister landet in der Mitte der Achtziger. Das Rennen entscheidet der Direktvergleich aus einem Oktoberspiel, an das sich niemand erinnert. Und mindestens ein Klub in den finalen Top fünf wurde im August ins Mittelfeld einsortiert.
Ich würde außerdem darauf setzen, dass der Abstand zwischen Platz vier und acht kleiner ausfällt als der zwischen Platz eins und zwei. Die Süper Lig verdichtet sich seit einigen Spielzeiten in der Mitte: die anatolischen Klubs verpflichten vernünftiger und halten etwas länger an ihren Trainern fest. Gut für die Liga, schlecht für jeden, der im Februar Europapokalplätze vorhersagen will.
Unten entscheidet wie immer die Heimbilanz. Der Aufsteiger, der sein Stadion zur Festung macht, bleibt drin; wer Heimspiele wie Auswärtsspiele angeht, geht zurück. Keine komplizierte Analyse, sondern nur das, was zwanzig Jahre türkischer Tabellen wiederholen.
Kurz gesagt: Tabelle offenhalten, aber richtig lesen. Vor jeder Diskussion über die Reihenfolge den Direktvergleich prüfen, vor dem Abschreiben eines Klubs im November die Spielplanbelastung ansehen und im Kopf behalten, dass eine Augusttabelle eine Namensliste ist und kein Urteil.
Häufig gestellte Fragen
Wer führt die Süper Lig Tabelle 2026/27 an?
In der Tabelle oben stehen derzeit alle Klubs bei null Punkten, weil die Saison noch nicht begonnen hat. Ab dem ersten Spieltag sortiert sie sich nach Punkten, und an der Spitze steht dann schlicht der Verein mit der besten Punkteausbeute, bei Gleichstand entschieden durch den Direktvergleich.
Wie viele Punkte braucht man für die türkische Meisterschaft?
In den meisten Spielzeiten reicht ein Wert in der Mitte der Achtziger, also etwa siebenundzwanzig Siege aus 34 Spielen. Das theoretische Maximum liegt bei 102 Punkten, doch kein türkischer Meister ist dieser Marke jemals nahe gekommen.
Entscheidet bei Punktgleichheit die Tordifferenz oder der Direktvergleich?
Anders als in der Bundesliga zählt in der Süper Lig zuerst der Direktvergleich. Maßgeblich sind die Punkte aus den beiden Duellen der punktgleichen Klubs. Sind auch die identisch, gilt die Tordifferenz aus diesen zwei Spielen, erst danach Gesamttordifferenz und erzielte Tore.
Welche Plätze der Süper Lig führen in die europäischen Wettbewerbe?
Der Meister spielt normalerweise in der Champions League, Platz zwei und drei erhalten Champions-League-Qualifikation und Europa League, Platz vier meist die Qualifikation zur Conference League. Der Pokalsieger bekommt ein eigenes Ticket, wodurch das letzte Ligaticket bis auf Platz fünf rutschen kann.
Wie viele Vereine steigen aus der Süper Lig ab?
Drei der achtzehn Klubs steigen in die TFF 1. Lig ab und werden durch drei Aufsteiger ersetzt. Entschieden wird der Klassenerhalt in der Türkei fast immer über die Heimbilanz und über die Ergebnisse gegen die anderen Teams im Tabellenkeller.
Ab welchem Spieltag ist die Süper Lig Tabelle aussagekräftig?
Etwa ab dem achten oder neunten Spieltag, wenn jeder Verein starke und schwache Gegner zu Hause und auswärts hatte. Vorher ist der Punkteschnitt pro Spiel aussagekräftiger als die Platzierung, weil Europapokal und Nachholspiele die Spielzahl verschieben.
Wie kann man die Süper Lig aus Deutschland legal live sehen?
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